Newsletter von Bundeskoordinierung spezialisierter Fachberatungsstellen

Liebe Kolleg*innen, liebe Interessierte,

der Sommer ist auf Hochtouren und unser Bürothermometer klettert der '30' entgegen. Eine gute Zeit für einen besonders kurzen Newsletter, in dem wir vor allem über unsere aktuellen Pläne und Aktivitäten informieren wollen: Die BKSF ist nun auf Facebook, schon jetzt wird am Programm der nächsten Vollversammlung getüftelt und wir sammeln Erfahrungswerte aus der Praxis zur Zusammenarbeit mit dem Fonds Sexueller Missbrauch. Nicht zuletzt gibt es zwei wirklich empfehlenswerte Spielfilme zum Thema Aufarbeitung und Erinnerung. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und allzeit gut klimatisierte Räume.

Das Team der BKSF

Neues aus der BKSF
BKSF ab jetzt auf Facebook

Auch wir sind mittlerweile im Web 2.0 angekommen und stellen mit Freude unseren Facebookauftritt vor. Über diesen Kanal informieren wir zu unserer Arbeit, aktuellen politischen Entwicklungen, Veranstaltungen, Neuem aus den Fachberatungsstellen und vielem mehr rund um unser Thema. Auch über unsere Kampagne "100% für Beratung", die im Herbst starten wird, werden wir dort berichten. Über das 'Liken', Teilen und Verbreiten unserer Seite freuen wir uns sehr!

Schon jetzt vormerken: Zweite Fachstellen-VV im Januar 2019

In fast genau einem halben Jahr ist wieder Fachstellenvollversammlung - bereits jetzt laden wir Sie ein, sich diesen Termin am 25.01.2019 freizuhalten. Eine Vorbereitungsgruppe feilt noch am Programm, aber einige Eckpunkte stehen schon fest. Wir werden darlegen, was wir seit der letzten Vollversammlung für die Fachberatungsstellen angestoßen und erreicht haben, und kommende Schritte zur Debatte stellen. Es ist Raum für regionale Vernetzung und die Klärung von Bedarfen an der Basis eingeplant. Grundsätzlich hat die Vollversammlung das Ziel, sicherzustellen, dass wir als gesamtes Team der BKSF im Sinne der Praktiker*innen vor Ort arbeiten. Außerdem wird der Fachstellenrat als zentrales Gremium der BKSF durch alle Teilnehmer*innen neu gewählt werden. Genauere Informationen zur Kandidatur und zum Wahlverfahren lassen wir allen Kolleg*innen noch zukommen.

Die Vollversammlung findet am 25.01.2019 von 10 bis 17 Uhr im Nachbarschaftshaus Urbanstraße, Urbanstraße 21, 10961 Berlin statt. Wie beim letzten Mal können bei Bedarf die Fahrtkosten für eine Person pro Beratungsstelle und die Kosten für eine Übernachtung erstattet werden.

 

Wir sammeln Rückmeldungen zum Fonds Sexueller Missbrauch

Uns haben Meldungen erreicht, dass einige Fachberatungsstellen die Zusammenarbeit mit dem Fonds Sexueller Missbrauch beendet haben. Wir finden die Idee des Fonds weiterhin sehr unterstützenswert, wissen aber auch um die organisatorischen Probleme. Da wir alle ein Interesse daran haben, dass der Fonds im Sinne von Betroffenen und Unterstützer*innen gut funktioniert, sammeln wir Rückmeldungen aus der Praxis: Wie sind Ihre Erfahrungen, was ist bislang gut gelaufen und wo treten die größten Schwierigkeiten auf? Mit den gebündelten Rückmeldungen wollen wir dann ins Gespräch treten. Wenn Sie uns gerne von Ihren Praxiserfahrungen berichten wollen, dann kontaktieren Sie uns gerne per Email oder telefonisch.

Außerdem
Filmtipps: The Tale und Die Hände meiner Mutter

Vor kurzem hatte der vielprämierte US-amerikanische Film "The Tale" Deutschlandpremiere in Berlin. Darin hat die Regisseurin Jennifer Fox die Geschichte ihrer Aufarbeitung von sexualisierten Gewalterfahrungen als Kind verfilmt. Die Zuschauer*innen folgen der erwachsenen Protagonistin, die im Zuge ihrer Auseinandersetzung ein ganz anderes Bild von ihrer Kindheit und ihrer Beziehung zu ihrem Lauftrainer gewinnt. Gewaltdynamiken, Täter*innenstrategien und die Komplexität von Erinnerungsprozessen sind ausgesprochen gelungen dargestellt. Der Film ist aktuell auf Sky und leider erst 2019 auf arte und ZDF verfügbar. Allerdings können Interessierte, die den Film vor Publikum vorführen wollen, den Stream kostenlos bei der Produktionsfirma anfordern. Den Link finden Sie hier.

Ebenfalls um Aufarbeitung aus der Erwachsenenperspektive geht es im Film "Die Hände meiner Mutter" von Florian Eichinger, der noch bis zum 16.08.2018 in der ZDF-Mediathek zu sehen ist. Im Mittelpunkt steht Markus, der sich durch einen Auslöser daran erinnert, was seine Mutter ihm als Kind angetan hat. Mit der Thematisierung von Frauen als Täterinnen und von Jungen als Betroffene greift der Film gleich zwei Bereiche auf, die in der Öffentlichkeit weiterhin selten Beachtung finden. Der Film wurde als "besonders wertvoll" ausgezeichnet und im Kino sowie auf diversen Filmfestivals gezeigt.

BKSF - Bundeskoordinierung Spezialisierter Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend Uhlandstraße 165/166,
10719 Berlin
Telefon: 030/88 91 68 66,
Fax: 030/88 91 68 65

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www.bundeskoordinierung.de

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