Sexualisierte Grenzverletzungen, Übergriffe und Gewalt im Jugendalter gehen überwiegend von Gleichaltrigen aus. Peers können eine zentrale Rolle für betroffene Jugendliche einnehmen. Gleichaltrige fungieren oft als Bystander*innen. Sie können Gewalt verhindern, beenden aber auch verstärken. Betroffene suchen häufig das vertrauliche Gespräch mit anderen Jugendlichen, was für die Angesprochenen erheblichen Belastungen, Loyalitätskonflikten oder Handlungsdilemmata bedeuten kann. Fachkräfte müssen die Dynamiken sexualisierter Peergewalt verstehen, Bystander*innen als wichtige Ressource und Schutzfaktor erkennen, stärken und präventive wie interventive Ansätze ableiten und integrieren.
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